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Kultur kurz

Feuilleton | aus FALTER 45/11 vom 09.11.2011

Burg verkauft Bühne

Auf der Suche nach neuen Geldquellen geht das Burgtheater neue Wege: Der alte Bühnenboden von 1955, der im vergangenen Sommer ersetzt wurde, wird nicht zum Sperrmüll gebracht, sondern verkauft. Die geschichtsträchtigen Bretter wurden in 999 jeweils ein Kilo schwere Stücke zerschnitten; diese können am 8. Dezember (11 Uhr) zum Subskriptionspreis von 480 Euro erworben werden (danach kosten sie 600 Euro).

Neues gibt es auch vom Akademietheater-Spielplan der zweiten Saisonhälfte zu vermelden. David Bösch wird nicht Nestroys "Talisman“, sondern Ibsens "Gespenster“ inszenieren; Stephan Kimmig bringt statt "Der Papst am Strand“ von David Craig das Triptychon "Wastewater“ von Simon Stephens auf die Bühne. Und Luc Bondy inszeniert als Festwochen-Koproduktion die Uraufführung eines neuen Stücks von Peter Handke: "Die schönen Tage von Aranjuez“.

Neues vom Kabarettpreis

Nach dem Ausfall des Sponsors war lang fraglich, ob der Österreichische Kabarettpreis 2011

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