Leider nein!

Stadtleben | Interview: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 45/11 vom 09.11.2011

Wettbewerbsgewinner dürfen ihren Kindergarten nicht bauen. Ein Preis brandmarkt solche Planlosigkeiten

Da beteiligen sich 100 Architekturbüros an einem Wettbewerb für den Neubau des Kindergartens im Wiener Stadtpark. Und die Jury entscheidet: Es gibt keinen ersten Platz. Statt dem Zweitplatzierten den Auftrag zu erteilen, lädt die Stadt zu einem weiteren Wettbewerb zehn Architekten ein - das Siegerprojekt wird realisiert. Offenbar keine untypische Situation und nur eine von fast 50 öffentlichen Planlosigkeiten, die beim heuer erstmals vergebenen Preis "Planlos 2011“ eingereicht wurden.

Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens hat sich die IG Architektur den Award ausgedacht, der diese Woche vergeben wird. Eine Jury, bestehend aus Architekten und Nicht-Architekten (darunter auch Falter-Redakteur Florian Klenk und Zeichner Tex Rubinowitz), hat drei Finalisten ermittelt. Neben dem Kindergartenprojekt - nominiert ist für den Wettbewerbsauslober MA 19 Franz Kobermaier - ist für das bislang


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