"Er hat die Werbung gehasst!“


Interview: Matthias Dusini
Lexikon | aus FALTER 46/11 vom 16.11.2011

Die Albertina zeigt Werke des belgischen Malers René Magritte in einmaliger Vollständigkeit

Der Kunsthistoriker Klaus Albrecht Schröder ist Direktor der Albertina, wo derzeit eine Ausstellung des belgischen Malers René Magritte (1898-1967) läuft. Schröder erklärt, was er am Surrealismus so toll findet.

Falter: Was ist das Besondere an dieser Magritte-Ausstellung?

Klaus Albrecht Schröder: Schlicht und ergreifend ihre Vollständigkeit. Wenn man 150 Bilder hat, weitere hundert Gouachen, Zeichnungen, Fotografien, Experimentalfilme, Poster und Postkarten, dann kann man zweierlei machen: einerseits die Ausstellung streng chronologisch bauen. Andererseits zu jedem Kapitel eine so reiche Fülle an Arbeiten zeigen, dass das Thema sich von selbst erläutert. Beim Hängen sind wir draufgekommen, dass wir auf Erläuterungen verzichten konnten, da sich die Werke gegenseitig erläutern.

Was sind das für Themen?

Schröder: Ein Kapitel ist die Krimifigur Fantômas und die Auseinandersetzung mit dem

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