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Was kreucht und fleucht durch die ÖNB-Depots?

Lexikon | aus FALTER 46/11 vom 16.11.2011

Bereits im Mittelalter wurden sogenannte "Bestiarien“ angelegt, reich illustrierte Tierdichtungen, die die reale Fauna oder auch Fabelwesen beschrieben. Die Ausstellung "Von Fischen, Vögeln und Reptilien“ führt nun zu zwei besonderen Bilderzyklen mit Tierdarstellungen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die präzise Darstellung und Farbenpracht der aus kaiserlichen Sammlungen stammenden Bildwelten kann nur faszinieren. Ferdinand II. verfolgte den Plan, die Meeresfauna der Adria abbilden zu lassen. Der Maler Giorgio Liberale stellte die Tiere vor Hintergrundlandschaften und teils in Lebensgröße dar. Die Schau zeigt 90 Objekte - einen "gemalten Tiergarten“ - die die Begeisterung der Zeit für die exotischen Lebewesen nachvollziehbar machen . NS

Prunksaal der Österr. Nationalbibliothek, ab Do; bis 29.1.


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