Kolumne

Ein Krieg gegen den Iran würde die Weltwirtschaft bedrohen

Außenpolitik


Raimund Löw
Falter & Meinung | aus FALTER 46/11 vom 16.11.2011

Mit großer Wahrscheinlichkeit strebt der Iran nach der Bombe. Die Islamische Republik geht den gleichen Weg wie Pakistan, Indien und Nordkorea. Vor Jahrzehnten besorgte sich auch Israel, die bislang einzige Atommacht des Nahen Ostens, nukleares Know-how.

Rauchende Pistole findet sich im jüngsten Iranbericht der Internationalen Atomenergiebehörde keine. Die Hinweise auf ein militärisches Nuklearprogramm stammen von westlichen Geheimdiensten, nicht direkt von den internationalen Inspektoren. Aktivitäten, die auf militärische Absichten schließen lassen, liegen zum Teil vor 2003, als der Iran nach Meinung des CIA seine Bombenpläne ad acta gelegt hat. Trotzdem äußert sich die Wiener Uno-Behörde so besorgt wie nie zuvor.

Wobei die Beweislage selbst nicht entscheidend ist. Auch Russland, das neue Sanktionen gegen den Iran scharf ablehnt, zweifelt nicht an den militärischen Absichten hinter dem iranischen Atomprogramm. Umgekehrt ist es im Westen eine Frage der politischen Opportunität,

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