Technik

Nie wieder vergessen: die Passwort-App ist da

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vasek | aus FALTER 46/11 vom 16.11.2011

Passwörter nerven. Überall muss man irgendwelche Zugangscodes eingeben, vom Bankomaten bis zu Amazon. Die IT-Industrie versorgt uns zwar Woche für Woche mit tollen Innovationen, aber das Passwort-Problem hat sie immer noch nicht gelöst - ganz im Gegenteil. Mit jedem neuen Dienst im Netz entstehen auch Myriaden neuer Passwörter. Und so ist man als sicherheitsbewusster Nutzer tagtäglich damit beschäftigt, sich neue und möglichst "sichere“ Buchstaben- und Zahlenkombinationen auszudenken. "Passwort“ zum Beispiel ist ein eher schlechtes Passwort, "2jfpeQRyxo49eTR%“ hingegen schon ganz passabel. Aber wer kann sich zehn Passwörter oder Zugangscodes dieser Art merken - für Onlinebanking, eBay, iTunes, Amazon und so weiter? Eine Lösung bieten Apps zur Passwortverwaltung. Im Fall von Apple-Geräten mit dem iOS-Betriebssystem ist das zum Beispiel 1Password Pro (11,99 Euro). Die App legt Benutzernamen, Passwörter, Bank- oder Kreditkartendaten in stark verschlüsselter Form auf iPhone oder iPad ab, zudem bietet das Programm einen Passwortgenerator. Die gespeicherten Passwortdaten lassen sich per WLAN mit der Desktop-Version synchronisieren, der Datenabgleich zwischen verschiedenen iOS-Geräten funktioniert auch über den Webspeicher-Dienst Dropbox. Für Android-Geräte gibt es die Gratis-App KeePassDroid, damit lassen sich Passwörter in verschiedenen Kategorien ablegen. Klar ist natürlich: Auch die beste Passwortverwaltung braucht letztlich - ein Passwort.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige