Neue Platten

Feuilleton | aus FALTER 46/11 vom 16.11.2011

Kurz besprochen: David Lynch als Musiker, Brecht/Weill auf Wienerisch und ein toller Jazzpianist

Pop

David Lynch: Crazy Clown Time Zuletzt ist David Lynch durch seine TM-Werbetätigkeit ein wenig in Verruf geraten. Sein Werk kann das aber nicht beschädigen. Das gilt auch für "Crazy Clown Time“, das abendfüllende Debütalbum des 65-Jährigen. Lynch und sein Toningenieur Dean Hurley präsentieren zwischen düsteren Loops und Gitarren eine Mischung aus Trip-Hop und Blues, die streckenweise eine verdammt starke Sogwirkung entfaltet; der Schwerpunkt liegt eher auf Stimmungen als auf richtigen Songs. Bei herbstlichen Autofahrten durch den Nebel wirkt diese Musik tatsächlich bedrohlich. (Pias) sF

Son Of The Velvet Rat: Red Chamber Music Georg Altziebler genießt als Son Of The Velvet Rat längst den Ruf als einer der besten Songwriter des Landes. Für seinen Humor ist er dabei nicht gerade bekannt, die Kunst des Grazers war stets eine sehr ernsthafte. Wenn er jetzt Songs "Silence Is a Crown“


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