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Feuilleton | aus FALTER 46/11 vom 16.11.2011

Salzburger Festspiele neu

Der neue Intendant der Salzburger Festspiele Alexander Pereira und sein Schauspieldirektor Sven-Eric Bechtolf haben den Spielplan ihrer ersten Saison bekanntgegeben. Die Festspiele dauern 2012 eine Woche länger als gewohnt, sie beginnen bereits am 20. Juli mit einer fünftägigen geistlichen Konzertreihe ("Ouverture spirituelle“). Die Kartenpreise wurden (in den teuersten Kategorien) angehoben, auf Wiederaufnahmen will Pereira nach Möglichkeit verzichten.

Im Opernprogramm setzt der neue Intendant verstärkt auf Stars (Anna Netrebko, Magdalena Kozena) und auf das Kernrepertoire ("La Bohème“, "Carmen“, "Zauberflöte“), dazu kommen "Die Soldaten“ von Bernd Alois Zimmermann in einer Inszenierung von Alvis Hermanis; Zimmermann gehört - neben Heinz Holliger und Witold Lutosławski - auch zu den zeitgenössischen "Schwerpunktkomponisten“ im Konzertprogramm.

Sven-Eric Bechtolf (der auch als Regisseur von Richard Strauss’ "Ariadne auf Naxos“ engagiert ist)


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