"Den eigenen Sinnen mehr vertrauen“

Stadtleben | Gespräch: Nina Brnada | aus FALTER 46/11 vom 16.11.2011

Abfallforscherin Felicitas Schneider über Haltbarkeitsdaten, geplatztes Obst und zeitversetzten Mengenrabatt

Mehr als die Hälfte aller Lebensmittel landet im Müll, heißt es im Dokumentarfilm "Taste the Waste“, der seit 11. November in den heimischen Kinos läuft. Von Bananenplantagen über Supermarktregale bis zu Müllräumen zeigt der Film in gewaltigen Bildern den globalen Kreislauf von Landwirtschaft, Handel und Konsum - und die enormen Massen an Lebensmitteln, die niemals verzehrt werden, sondern direkt in den Mist wandern.

Felicitas Schneider forscht an der Boku Wien und analysiert für ihren Job Abfälle. Dem Film diente sie als Auskunftsperson und Interviewpartnerin. Der Falter sprach mit ihr über Supermarktketten, Rabattaktionen und Einkaufszettel.

Falter: Frau Schneider, im Film heißt es, die Hälfte aller Lebensmittel landet im Müll. Wie kommt es dazu?

Felicitas Schneider: Ich würde diese Zahl nicht unterschreiben, das ist eine Maximalschätzung für die ganze Welt. In Österreich


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