Ohne Fleiß kein Szegediner

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 46/11 vom 16.11.2011

Die Künstlergruppe AO& hat ein neues Projekt. Und es geht zum Glück ums Essen

Von außen ist es eigentlich nicht zu sehen: eine ehemalige Boutique in der Freisingergasse, blinde Schaufenster, kein Schild, nichts. Nur eine matt leuchtende Lampe weist darauf hin, dass da hinter der Türe noch Strom fließt. Und das Kondenswasser, das an der Innenseite der Tür herunterrinnt.

Die Gruppe AO& - Philipp Furtenbach, Philip Riccabona und Thomas Wisser, die in Wien erstmals mit ihrer wunderbaren Küche aus Selbstgesammeltem im Saint Charles Alimentary in Erscheinung traten, dann Menüperformances in einem Kunstraum in der Gumpendorfer Straße und im Studio von John Gerrard am Loquaiplatz inszenierten - kocht wieder.

Es geht im weitesten Sinn um Imbiss, also um Essen mit wenig Zeit und im urbanen Zentrum, aber wie immer bei AO& eben nicht nur ums Essen, "wir bauen die Orte, an denen das stattfindet; das Soziale interessiert uns eigentlich mehr als das bloße Kochen. Aber das haben wir im Lauf der


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