Winterliches Vitamintraining

Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner | Stadtleben | aus FALTER 46/11 vom 16.11.2011

Urša Francé, die "Frau aus Slowenien“, bereitet Jota, slowenische Krautsuppe, zu

Einmal am Tag muss man mit dem Löffel essen, dann bleibt man gesund“, besagt ein slowenisches Sprichwort. Zu Winterbeginn ist das dann meist Jota, ein herzhafter Krauteintopf. Zumindest für Urša Francé, der Geschäftsführerin des istrisch-slowenischen Spezialitätengeschäfts Istranka am Karmelitermarkt. Die junge Frau, halb Slowenin, halb Deutsche, die dafür sorgt, dass das Lokal so autochthon wie möglich rüberkommt, schwört auf die vitaminreiche Hausmannskost, ihr Lieblingswintergericht. Dem Falter hat die studierte Ethnologin das Rezept ihres Großvaters für eine traditionelle Jota verraten.

"Die Küche ist das Herz des Hauses“, heißt es weiters in Slowenien - was schon einiges über den Stellenwert, den Kochen in unserem südlichen Nachbarland einnimmt, verrät. Urša Francé ist mit dieser kulinarischen Haltung aufgewachsen, in ihrer Heimat Slowenien, die sie hier sozusagen im Kulturaustausch

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