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Politik | aus FALTER 47/11 vom 23.11.2011

Kuriosum Kampusch Johann Rzeszut, ehemaliger Präsident des Obersten Gerichtshofes, hat neue Unklarheit in den Fall Natascha Kampusch gebracht. Rzeszut sagte zur Presse, die Einzeltätertheorie sei auszuschließen und eine Einstellung des Verfahrens gegen fünf Staatsanwälte, die polizeiliche Ermittlungsergebnisse vernachlässigt hätten, sei "nicht vertretbar“. Unter den betroffenen Staatsanwälten befindet sich auch Werner Pleischl, Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Wien.

Es staubt wie nie Radikal erhöht sind derzeit Feinstaubwerte in Österreich. Verantwortlich dafür ist hauptsächlich das Wetter: Kälte, Hochdruckwetter und wenig Wind sorgen dafür, dass Mediziner Leute mit empfindlichen Lungen gar vor sportlicher Betätigung im Freien warnen. In Wien, wo die Feinstaubwerte dreimal über dem EU-Grenzwert liegen, rief die grüne Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou auf, das Auto stehen zu lassen.

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Prozent mehr Hundesteuer müssen Wiener Wuffibesitzer ab 2012 zahlen. Dann kostet der Hundebesitz 72 Euro im Jahr statt bisher 43,60 Euro.

Teurere Kranke Die Österreicher liegen zwar einen Tag kürzer im Spital als noch vor zehn Jahren, nämlich statistisch gesehen 6,6 Tage. Dafür gehen sie aber häufiger ins Krankenhaus als früher. Laut einer neu veröffentlichten Studie der Statistik Austria sind die Gesundheitsausgaben in Österreich zwischen 1999 und 2009 von 20 auf 30,3 Milliarden Euro angestiegen, das macht etwa elf Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus.

Ungarn taumelt Wirtschaftlich autonom wollte Fidesz-Premier Viktor Orbán sein, nachdem er 2010 die absolute Mehrheit erreicht hatte. Den Währungsfond als Kreditgeber warf er prompt aus dem Land. Jetzt vollzieht Ungarn jedoch eine Kehrtwende und bittet EU und IWF um finanzielle Unterstützung. Das Land steht knapp vor dem Bankrott, Ratingagenturen drohen mit dem Ramschstatus. Der Forint hat in den vergangenen Monaten stark an Wert verloren.


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