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Medien | aus FALTER 47/11 vom 23.11.2011

Journalistischer Bettnässer Seit Monaten befetzen sich Kurier-Chefredakteur Wolfgang Brandstätter und Österreich-Herausgeber Wolfgang Fellner via Tageszeitung. So hatte Fellner seinen Konkurrenten einen "journalistischen Bettnässer“ geschimpft, woraufhin Brandstätter wegen Beleidigung klagte. Er blitzte jedoch beim Wiener Straflandesgericht ab, berichtet der Standard. Laut Richter Herwig Handsur liege "kein loses Schimpfwort“ vor, sondern eine Kritik, in der "ein Tatsachensubstrat zu erkennen ist“. Dies sei noch rechtlich gedeckt.

40

Prozent der Wiener, die jünger als 30 Jahre alt sind, benutzen das Internet täglich als Quelle politischer Information. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie von IFES und GfK Austria.

Starke Marke Dass der Moderator Peter Rapp, unter anderem bekannt aus der "Brieflos“-Show, trotz seiner 67 Jahre noch nicht pensionsreif ist, bekommt nun die ORF-Führung zu spüren. Als bekannt wurde, dass die diesjährige "Licht ins Dunkel“-Spendengala nicht von Rapp moderiert werden soll, entstand prompt die Facebook-Gruppe "‚Licht ins Dunkel‘ ohne Peter Rapp? Nein, danke“. Bisher sind ihr knapp 300 Personen beigetreten. Die Organisatoren wollen bei einer Onlinepetition 10.000 Unterschriften für den Verbleib des Entertainers sammeln.

Falsche Freunde Diese entdeckte das Monatsmagazin Datum unter den Facebook-Fans von Bundeskanzler Faymann (siehe auch Seite 6). Viele von ihnen scheinen Marionetten-Accounts ohne tatsächlich dahinterstehende Personen zu sein. Ihre Begeisterungsbekundungen sind standardisiert, ihre Profilbilder werden in Fotodatenbanken zum Kauf angeboten. Das Bundeskanzleramt dementiert.


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