Die wahre Siegerin der "Großen Chance“: die Marketingabteilung des ORF

Medien | aus FALTER 47/11 vom 23.11.2011

Noch pompöser und noch überladener als frühere Castingshows war "Die Große Chance“. Der ORF wollte "das größte Talent Österreichs“ finden. Im Publikumsvoting siegte Christine Hödl mit Abstand, sie erhielt mehr als doppelt so viele Anrufe wie der zweitplatzierte Teilnehmer Valerian Kapeller, dessen Kunststücke mit dem Spielgerät Diabolo für Aufsehen sorgten.

Das war eine der Neuerungen der "Großen Chance“: Die Kandidaten durften nicht nur singen, sondern auch mit anderen Talenten überzeugen. Im Finale traten neben Musikern Akrobaten und Tänzer auf.

Für die Show warf der ORF seine Marketingmaschine an, wochenlang rief Ö3 zum Casting auf, rund 1750 Bewerber gab es. Das Finale verfolgten bis zu 1,1 Millionen Zuschauer - ein Quotenhit für den Sender. Beim jungen Publikum zwischen zwölf und 29 Jahren erreichte man einen Marktanteil von 54 Prozent. Das sind wesentlich bessere Einschaltquoten als bei "Dancing Stars“ und "Helden von morgen“.


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