Ideal für Berufsleser: aus der Welt der E-Reader

Medien | Prüfbericht: Thomas Vasek | aus FALTER 47/11 vom 23.11.2011

Vom Kindle über Amazon zum Kobo Touch: Welcher Reader sich für welchen Konsumenten am besten eignet

E-Reader werden immer besser - und billiger. Für gerade einmal 100 Euro bekommt man bereits ein ordentliches Gerät. Das Maß aller Dinge ist immer noch der Amazon Kindle. Selbst die schlichteste Version ohne Tastatur und Touchscreen taugt für den normalen Leser, der mit den Texten nicht arbeiten muss. Zwar ist die Eingabe von Notizen über die virtuelle Tastatur mühsam und der Schirm für die adäquate Darstellung von PDFs zu klein - aber wen das nicht stört, bekommt ein kleines, handliches Lesegerät für den Alltag, mit allen Vorteile, die Amazons Reader zu bieten haben - vom direkten, schnellen Zugang zum Amazon-Shop über WLAN bis zur Synchronisierung mit dem Amazon-Account.

Ein guter Griff bleibt weiterhin das Vorgängermodell Kindle 3 mit UMTS-Anbindung, dank Keyboard ideal für Berufsleser (120 Euro). Die Welt der E-Reader besteht natürlich nicht nur aus Amazon. Aber die Konkurrenz hat es schwer.

Der Sony Reader PRS-T1 basiert wie die Amazon-Geräte auf E-Ink-Technologie, die ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt, und kann immerhin mit einem Touchscreen punkten. Das berührungsempfindliche Display plus Eingabestift hilft vor allem beim Markieren und Notieren. Der Reader (150 Euro) eignet sich auch für PDFs, die neu umbrochen werden, um die Schriftgröße an das Display anzupassen. Einen Touchscreen bietet auch der schicke Kobo Touch (150 Euro). Es muss also nicht immer Amazon sein.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


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