"Ich kann es mir nicht leisten, billig zu kaufen“

Feuilleton | Reportage: Nathalie Grossschädl | aus FALTER 47/11 vom 23.11.2011

Auf virtueller Shoppingtour mit den Superreichen: ein Besuch bei der Messe "Luxury, please“ in der Hofburg

Vergangenes Wochenende war es wieder so weit: In den kaiserlichen Hallen der Wiener Hofburg ging die Millionärsmesse "Luxury, please“ über die Bühne, und es wurde gezeigt, wofür Reiche ihr Geld ausgeben sollen.

Am Eingang begrüßten junge Frauen in knappem Kleid und mit teilweise aufgepolsterten Lippen die Besucher. Diese ersten Eindrücke - und Erfahrungen vergangener Besuche der Luxusmesse - lassen auf Protz und Geschmacklosigkeiten für Steinreiche hoffen. Nicht weit vom Eingang wird man auch schon fündig: Glitzernde Bilder aus Edelsteinen und Gold um bis zu 400.000 Euro warten auf wohlhabende Käufer.

Etwas bizarr, aber vergleichsweise ein Schnäppchen ist der ausgestopfte Löwe, den ein belgischer Aussteller um 18.500 Euro anbietet. Im Angebot hat er auch präparierte Überreste einer Giraffe oder die Haut eines Zebras. Auf die Frage, ob dies eigens dafür geschossene Tiere


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