"Wir denken und schauen heute anders“

Feuilleton | Interview: Michael Omasta, Joachim Schätz | aus FALTER 47/11 vom 23.11.2011

Ruth Beckermann über ihren Dokumentarfilm "American Passages“, den Unterschied zwischen digital und analog - und das neue Salzgries

Ruth Beckermann steht für politisches Kino. Sie ist seit bald 45 Jahren im Bereich des Dokumentarfilms tätig, in ihren Arbeiten reflektiert sie Geschichte und Gegenwart aus durchaus persönlicher Sicht. Keine andere Filmemacherin hierzulande kann auf so ein kontinuierliches und vor allem konsequentes Schaffen zurückblicken. Kino, bedauert Beckermann, sei halt leider oft immer noch "a man’s world“.

Ihr jüngster Film "American Passages“ ist ein beschwingtes filmisches Mosaik über die Vereinigten Staaten, die dortige Zivilgesellschaft und darüber, wie deren Protagonisten den Alltag und die aktuelle Krise meistern. Ganz am Schluss lädt Jerry Goldman, ein alter Gambler aus Las Vegas, die Filmemacherin ein: Wenn sie wiederkomme, werde er sie in einem guten Hotel unterbringen und dreimal ins Restaurant ausführen.

Falter: Wie geht’s Jerry?

Ruth Beckermann:


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