Wenn die Orgel aus allen Röhren braust

Feuilleton | Bilanz: Heinz Rögl | aus FALTER 47/11 vom 23.11.2011

Das war Wien Modern 2011: Hören und Sehen mit Friedrich Cerha, Wolfgang Mitterer, Momo und Baron Münchhausen

Der Multiperkussionist Martin Grubinger wird mit den Wiener Philharmonikern am Freitag dieser Woche das Schlusskonzert von Wien Modern im Großen Konzerthaussaal bestreiten. Zum Finale des Festivals trommelt er Cerhas Schlagzeugkonzert, von dem er sagte, es sei ziemlich schwer, aber ein Lieblingsstück von ihm geworden.

Eröffnet wurde Wien Modern 2011 vor vier Wochen mit Friedrich Cerhas "Spiegeln“ mit dem RSO Wien unter Cornelius Meister. Ein Ereignis, aber man hatte das Werk aus früheren Konzerten - unter Cerha selbst, aber auch unter Sylvain Cambreling - noch aufregender in Erinnerung. Werktreue, genaue und aufwendige Proben können das letzte emotionelle Engagement für das Werk, das auch von Krieg und Gewalt handelt, nicht völlig ersetzen.

Großbritanniens Musikszene war ein Schwerpunkt des Festivals gewidmet. Emily Howard zum Beispiel war aber nicht unbedingt eine Entdeckung


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