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Feuilleton | aus FALTER 47/11 vom 23.11.2011

Kurz besprochen: von Monstern, Meerjungfrauen und anderen Schrecknissen

Bilderbuch

Kerstin Schoene: Monster gibt es nicht ... Bajazzo, 48 S., € 13,30

Eines der Hauptziele besorgter - um nicht zu sagen überbesorgter - Eltern scheint darin zu bestehen, den Nachwuchs vor allem Unangenehmen - um nicht zu sagen Bösen - zu beschützen. Neid und Machtstreben, Tod und Gewalt, Gespenster und Monster: All das gibt es nicht und all das darf es nicht geben. Umso erstaunlicher, wenn die Kleinen dann einen Drang zu Büchern zeigen, in denen das alles sehr wohl vorkommt.

In "Monster gibt es nicht ...“ macht sich ein tapferes, unerschrockenes Monster auf den Weg, der ganzen Welt zu beweisen, dass es Monster sehr wohl gibt. Es nutzt dazu verschiedenste Medien: von Graffiti über Flugblätter an Luftballons bis zum "Buh“-Machen auf Kindergeburtstagen. Kerstin Schoene lässt ihre bezaubernden Illustrationen dabei weitgehend für sich sprechen. Und auch wenn ihr knuffiges Monster es am Schluss noch immer


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