Wo Gott Schnecken isst


Lokalkritik: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 47/11 vom 23.11.2011

In der Ferstel-Passage nimmt schön langsam das Französische überhand

Als in den 80er-Jahren die Passage im Palais Ferstel renoviert wurde, waren wir sehr beeindruckt. Und stellten aber bald fest, dass sich da in der Passage, die sich Heinrich Ferstel ursprünglich als Bazar gedacht hatte, also belebt, lauter so Geschäfte einzogen, in die irgendwie nie jemand reingehen wollte, weil sie komische Antiquitäten, komische Schuhe und komische Kunst verkauften.

In diesem Ambiente der Obskurität machte sich auch das Café Ferstel ganz gut, ein düsteres Lokal, das es gegen die gastronomische Übermacht des Café Central zwar schwer hatte, im Zuge einer kulinarischen Neukonzeption des Palais - das Café Central wurde von Touri-Nepp auf beachtliches Niveau gebracht, das Orlando di Castello schuf eine neue Kategorie von Designer-Konditorei - machte sich Hausherr Karl Wlaschek junior auf die Suche nach Gastronomen, die da ins Bild passen würden.

Und die Wahl fiel schließlich auf Anna und Christoph

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige