Sexkolumne. Aufklärung für Zeitgenossen

Olmen

Kolumnen | Heidi List | aus FALTER 47/11 vom 23.11.2011

Auszug aus Wikipedia zum Thema Geschlechtsverkehr. "In der Umgangssprache wird unter anderem der heute als vulgär geltende Ausdruck ‚ficken‘ verwendet. Der Begriff ‚vögeln‘ stammt vom mittelhochdeutschen Wort vogelen ab, was ‚Vögel fangen‘ beziehungsweise ‚Begatten von Vögeln‘ bedeutet. Seit Ende der 90er-Jahre erlebt der aus dem Kölner Dialekt stammende Begriff ‚poppen‘ einen Aufschwung. Er hat vielfach den seit den 60er-Jahren gebräuchlichen Begriff ‚bumsen‘ abgelöst, der wiederum an die Stelle des ‚rumsen‘ der 30er-Jahre getreten war. Die letztgenannten Begriffe werden nicht als so abwertend wie ‚ficken‘ angesehen.“ So. Wo ist das rumsen hin? Rumsen, quo vadis?

Es sieht auch so aus, als ob der In-Ausdruck sich alle 30 Jahre ändert. Vielleicht kommt einmal wieder was mit Tieren. Ottern zum Beispiel. Wird sich nicht durchsetzen. Ein popouläreres Tier muss her. Pferdeln. Naja. Oktopusseln. Zu österreichisch. Olmen, da steckt wenigstens die Gattung des Schwanzlurches dahinter. Olmen ist gut. Das heißt, wir müssen das jetzt schon vorbereiten. Olmen ist the word ab 2020.


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