Literatur  Tipps

"Lost in Migration“: Fluchtwege der Literatur

Lexikon | aus FALTER 47/11 vom 23.11.2011

Julya Rabinowich liest

Das Etikett "Migrantenliteratur“ stellt für Autoren eine leidige Angelegenheit dar. Die 1970 in St. Petersburg geborene Julya Rabinowich kam 1977 nach Wien. Dass sie dennoch bis heute eine literarische Stimme der Migration sein soll, darüber hat sich die Autorin schon mehrfach öffentlicht aufgeregt. Eine neue Gelegenheit dazu gibt es im Rahmen des Schwerpunktes "Pimp My Integration“ bei zwei Abenden unter dem Motto "Lost in Migration“. Neben Rabinowich treten ihre in der Türkei geborene Kollegin Seher Cakir und die aus dem Kosovo bzw. Bosnien-Herzegowina geflüchteten Autoren Astrit Alihajdaraj und Semir Plivac auf. In - teils dramatisierten - Texten und Gesprächen spüren sie der Frage der künstlerischen Identität nach. SF

Garage X, Fr, Sa 20.00


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