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Lacanianer aufgepasst — Diskurstheorie revisited!

Lexikon | aus FALTER 47/11 vom 23.11.2011

Mit seinen unorthodoxen Überlegungen polarisierte der französische Psychoanalytiker Jacques Lacan (1901-1981) schon zu Lebzeiten. Er erweiterte die Theorien Sigmund Freuds um philosophische und strukturalistische Momente und erforschte die dunklen Seiten des Unbewussten und des Begehrens. Seine Theorien zählen zur Pflichtlektüre für Geisteswissenschaftler. Im Rahmen des Symposiums "Lacan - Die vier Diskurse“ werden jene Diskursparadigmen beleuchtet, die unsere Lebens- und Begehrenswelt strukturieren und so die Grenzen unserer Erfahrungswelt markieren. Zu den Referenten zählen unter anderen der Psychoanalytiker August Ruhs, die Kulturwissenschaftlerin Eva Laquièze-Waniek sowie der Philosoph Robert Pfaller. BK

Institut Français de Vienne, Sa 9.30


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