Nachgesehen

Prosit Hidschra: Zu Neujahr zogen Muslime in die Nachbarschaft

Ein Wiener Schauplatz, an dem kleine oder große Politik stattfindet

Politik | Sahel Zarinfard | aus FALTER 48/11 vom 30.11.2011

Und so sprach der Prophet Mohammed: "Wer auch immer an Allah und den jüngsten Tag glaubt, sollte nicht seinen Nachbarn verletzen.“ Dieser Satz aus dem Koran ist das Motto einer österreichweiten Initiative, um anlässlich des Hidschratags - dem muslimischen Neujahrsfest - ein Zeichen für gute Nachbarschaft zu setzen. Rund 15 muslimische Vereine und Organisationen nahmen an der Aktion teil. "Mit selbstgebackenen Keksen und einer Grußkarte soll das nachbarschaftliche Miteinander gefördert werden. Schließlich sind wir alle Menschen, auch wenn es kulturelle Unterschiede gibt“, sagt Birsen Yetisti. Die 38-jährige Österreicherin mit türkischen Wurzeln unterstützt die Aktion, bei der vor allem muslimische Frauen aufgerufen waren, Integrationsarbeit in ihrer Nachbarschaft zu leisten. "In meinem Haus bin ich die einzige Türkin. Deshalb ist es mir besonders wichtig, ein gutes Verhältnis zu meinen Nachbarn zu haben“, sagt Yetisti.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige