King of Cool

Feuilleton | Porträt: Michael Omasta | aus FALTER 48/11 vom 30.11.2011

Das Filmmuseum würdigt den Schauspieler Robert Mitchum, Hollywoods großen Einzelgänger

Selten nur ist er zu retten, fast immer bleibt er auf sich allein gestellt. Robert Mitchum ist eine Traumgestalt des amerikanischen Kinos, die ohne jede Vorwarnung auftaucht und wieder verschwindet in der Prärie oder im Dunkel der Nacht.

In kaum einem Film gibt es einen Ort, den seine Figuren Heimat nennen könnten. Mitchum war stets ein Grenzgänger und Außenseiter, auch und vor allem in Hollywood.

Für seine Profession, die Filmschauspielerei, hatte er nie mehr als verächtliche Bonmots übrig: "Ich hab zwei Schauspielstile: mit Pferd und ohne.“ Oder, noch präziser: "Ich beherrsche drei Ausdrucksformen: nach links schauen, nach rechts schauen, geradeaus schauen.“

Robert Charles Durman Mitchum, 1917 in Bridgeport, Connecticut, geboren, wächst im New Yorker Stadtteil Hell’s Kitchen auf, reißt mit 14 von zu Hause aus, landet wegen Landstreicherei in einem Sträflingslager und Ende der 30er-Jahre


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