Urbanes Betragen

Benimmfibel für Großstadtmenschen (43)

Stadtleben | aus FALTER 48/11 vom 30.11.2011

Herr T. möchte wissen, ob etwas dagegen spricht, sein Kind nach der einstigen ersten großen Liebe zu benennen?

Lieber Herr T., wir wollen davon ausgehen, dass Sie Ihrem Kind nur das Beste für sein Leben wünschen. Dass es unbelastet sein junges Leben beginnen möge. Was allerdings nur schwer möglich ist, wenn Sie ihm einen Namen geben, der tonnenweise mit alten Gefühlen beladen ist - seien es auch gute. Nomen est omen und es wird wohl gute Gründe geben, warum die ursprüngliche Namensträgerin nun nicht die Kindsmutter ist. Deshalb: Machen Sie Ihr Kind nicht zur Projektionsfläche für das große Gefühlskino. Es kann nichts dafür!

Noch Fragen? stadtleben@falter.at


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