Anti-Joi Mamam

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 48/11 vom 30.11.2011

Eine neue Weinbar zeigt, dass Ungarn mehr kann als Gulasch und Stierblut

In Ungarn selbst wolle er kein Lokal aufmachen, sagt Marcell Major auf die Frage, warum er seine Weinbar mit ungarischen Weinen gerade in Wien eröffnete, wo man vom ungarischen Wein ja so ziemlich überhaupt gar nichts weiß. An die drei Jahre hätte er sich jedenfalls auf das jetzige Projekt vorbereitet, ungarische Weingüter besucht, verkostet, überlegt, verhandelt, nachdem er nach vielen Jahren als Barkeeper in Münchner, Budapester und Tiroler Szene- und Tourismuslokalen draufgekommen ist, dass es eigentlich der ungarische Wein ist, der ihn wirklich reizt.

Sein Lokal hat einen etwas seltsamen Namen, nämlich den gleichen wie seine Weinhandelsfirma "ML Vino“, und eine Adresse, an der man aber nichts findet, weil Eingang und Location ums Eck auf der Wiedner Hauptstraße sind. Und irgendwie zusammen mit einem ebenfalls neuen Frühstückslokal namens "Frühstück bei mir“, das von Marcell Majors Mutter betrieben


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