Mehr davon: Ungarisch

Stadtleben | aus FALTER 48/11 vom 30.11.2011

Warum war ungarisches Essen noch nie cool, obwohl die Kombination aus Paprika, Kraut, Schmalz und Rahm in Wien ja durchaus das Zeug zum Darling hätte? Schwer zu sagen. Wegen des Ostblockimages, weil sie uns an die deprimierenden Gänseleber-Fahrten nach Sopron erinnert, weil der Plattensee eben nicht Bali ist oder wegen des nostalgischen K.u.K.-Schmerzes? Wer weiß. Ungarisch gekocht wird in Wien selten, die Stätten, an denen es passiert, entbehren oft nicht eines skurrilen Charmes:

Ilona-Stüberl Schon dafür, dass es das Ilona-Stüberl hier seit den 50er-Jahren gibt und es sich - trotz Graben-Lage - weder optisch noch hinsichtlich des Programms irgendwie in Richtung Zeitgeist verändert hat, muss man es lieben. Letscho mit Wurst, yeah, Hortobágyer Fleischpalatschinke, yeah, Krautroulade, Szegediner ... yeah, yeah, yeah!

1., Bräunerstr. 2, Tel. 533 90 29, tägl. 11.30-23 Uhr, www.ilonastueberl.at

Kardos Dieser Tempel der Kronländer-Küche atmet die Luft der 70er-Jahre, wenngleich man


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