Queere Tage im braven Graz

Steiermark | aus FALTER 48/11 vom 30.11.2011

An zwei Tagen bringt Queerograd 2011 Kunst und Theorie nach Graz. Und stellt die Frage nach dem eigenen Scheitern

Selbstkritik ist eine schätzenswerte Eigenschaft: "Was sind die erkenntnistheoretischen und somit die politischen Schwachstellen und Fehlleistungen des Projektes, queer‘?“, fragen sich die Verantwortlichen von Queerograd 2011, einem kleinen Festival, das heuer zum fünften Mal stattfindet. Zur Erinnerung: Der Begriff "queer“ bedeutet soviel wie "sonderbar“ oder "leicht verrückt“ und entspringt einem schwul/lesbischen-Kontext. Vor allem das soziale Geschlecht soll als konstruiertes begriffen werden, nicht zuletzt tritt diese Bewegung auch patriarchalen und rassistischen Haltungen entgegen. Hat nun queer "als soziale Bewegung versagt“?

Besuchen Sie das Festival, dann erfahren Sie mehr! Freitags vertiefen sich Vortragende in die Materie: Casper G. Zehner, neben Thomas Jehle Veranstalter, führt am Freitag um 19 Uhr in den Schwerpunkt ein. Im Anschluss klopft die Theaterwissenschafterin


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