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FALTER & Meinung | aus FALTER 49/11 vom 07.12.2011

Die Redaktion erklärt das Heft

Die Grelle Forelle, die zeigt uns, dass der Falter zwar erwachsen wurde, aber immer noch jung im Herzen ist. So nennt sich nämlich der neue In-Club auf der Spittelauer Lände, der Berlin das Fürchten lehren soll und von Katharina Seidler noch vor seiner Eröffnung besucht wurde (S. 51).

Wir lassen uns aber von keinem leuch- tenden Backfisch das Clubleben erklären. Weggehen, das konnten wir schon, da war die Forelle noch gar nicht geboren. Zum Beispiel ins Chelsea, wo der Falter schon vor 25 Jahren im finsteren Keller in der Piaristengasse abhing und das jetzt in den Stadtbahnbögen Jubiläum feiert. Gerhard Stöger hat eine Collage aus O-Tönen aus Chelsea alt und neu zusammengestellt (S. 32).

Gar nicht zum Feiern war diese Woche Stefan Apfl zumute, der nach Traun reiste, um die Spur eines Mannes nachzuzeichnen, von dessen Existenz das offizielle Österreich anscheinend nichts wissen will. Der "Breivik von Traun“ plante am selben Tag wie der Attentäter von Norwegen ein Massaker, tötete einen Migranten, verletzte zwei weitere schwer und nahm sich in der U-Haft das Leben (S. 10). Florian Klenk, gerade aus der Karenz zurückgekehrt, unterzog die ebenfalls rätselhaften Vorwürfe im Fall Kampusch einem Faktencheck (S. 20). Und Ingrid Brodnig sah sich in den Medien an, was uns Banken in ihrer Werbung vor der Krise alles versprochen hatten. red


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