Landurlaub für den Kapitän

Feuilleton | Bericht: Matthias Dusini | aus FALTER 49/11 vom 07.12.2011

Die kulturpolitische Meuterei gegen Gerald Matt, den Direktor der Kunsthalle Wien, schreitet voran

Letzte Woche gaben die Kulturpolitiker Klaus Werner-Lobo (Grüne) und Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) gemeinsam Auskunft über die Zukunft der Kunsthalle Wien. Direktor Gerald Matt wird ab 1. Jänner 2012 für drei Monate und bei vollem Gehalt dienstfrei gestellt. Außerdem kündigten die Koalitionspartner der Stadtregierung an, dass das Ausstellungshaus eine neue Betriebsstruktur bekommen werde. (Siehe auch S. 6)

Bisher zahlte die Stadt Wien 4,3 Millionen Euro an den Verein Kunsthalle Wien. Nun soll die Kunsthalle die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH haben, die sich im Eigentum der Stadt Wien befindet. Die Kontrollfunktion übernimmt dann ein Aufsichtsrat, dem Sonja Hammerschmid, Rektorin der Veterinärmedizinischen Universität, vorsitzt.

Auch wird es künftig neben dem künstlerischen Leiter einen kaufmännischen Direktor geben. "So kann die Stadt Wien die unmittelbare Kontrolle der Geschäftsgebarung

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