"Wir alle sind gefangen in Systemen“

Feuilleton | Interview: Heinz Rögl | aus FALTER 49/11 vom 07.12.2011

Der Regisseur Peter Konwitschny über Burn-out, Korruption und Leoš Janáèeks vertrackte Opern

Und das soll Sibirien sein?“, betitelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung letzten Juni die Besprechung der Züricher Inszenierung von Leoš Janácˇeks Oper "Aus einem Totenhaus“. Andere Granden des Feuilletons bescheinigten dem deutschen Regisseur Peter Konwitschny "brillante Fähigkeiten der Menschengestaltung“.

Diese Woche übersiedelt die Inszenierung von Zürich an die Wiener Staatsoper; es dirigiert Franz Welser-Möst, Bühne und Kostüme stammen von Johannes Leiacker. Der Regisseur konnte aus Krankheitsgründen nicht bei allen Proben in Wien dabei sein, der Falter erreichte Peter Konwitschny am Telefon.

Falter: Herr Konwitschny, Ihre Zürcher Inszenierung von "Aus einem Totenhaus“ kommt an der Wiener Staatsoper neu heraus. Kommen Sie zu den Endproben?

Peter Konwitschny: Ich bin krankheitsbedingt verhindert, kann es daher noch nicht sagen. Meine Erkrankung hängt auch ein bisschen


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