Zurück zum Ofen

Stadtleben | Anheizen: Georg Eckelsberger | aus FALTER 49/11 vom 07.12.2011

Krisenängste und steigende Gaspreise machen den eigenen Ofen auch in der Stadt wieder interessant - aus ökologischer Sicht ist das problematisch. Eine Wiener Heizgeschichte

Schauen Sie, da ist es ganz warm“, sagt Thomas Schiffert und legt seine Hand auf die bunten Fliesen an der Wand. "Es geht beim Kachelofen niemals nur ums Geld. Es geht um Wärmequalität.“ Schiffert ist Obmann des Österreichischen Kachelofenverbands, der am Rand des 22. Bezirks zwischen Baumärkten und Autohändlern sein Forschungszentrum betreibt. Doch neben den günstigen Betriebskosten und dem persönlichen Wohlbefinden spreche noch ein weiteres Argument für einen eigenen Ofen, sagt Schiffert: "Versorgungssicherheit! Was, wenn Putin wieder mit dem Gashahn spielt?“ Die Krise im Jänner 2009, als Russland die Gaslieferungen in die Ukraine und damit nach Westeuropa einstellte, sei vielen in unangnehmer Erinnerung geblieben. "Man will subjektiv davor sicher sein. Krisenszenarien sind für die Branche historisch


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