Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Weihnachtszauber Wilhelminenberg: herzig am Berg


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 49/11 vom 07.12.2011

Auch wenn die Gräueltaten damals nicht stattgefunden haben, sondern es eh nur ein ganz normal fürchterliches Kinderheim war; und auch wenn nach diversen Adaptierungen dann nur ein Austria-Trend-Hotel und kein Shangri La aus dem spätbarocken Schloss wurde - es ist da heute sicher um einiges lässiger als vor 30 Jahren.

Klein, aber hoch oben

Es ist auch lässiger als noch vor einem Jahr, als hier gar nichts los war. Heuer ist’s heiter, durch den Schlosspark schallt Kinderlachen und Kirtagsmusik: Ein Grüppchen von Weihnachtsmarktstandeln daneben, betrieben allesamt von der sogenannten Bildungsagentur, einem Verein für Erwachsenenbildung. Und zwar angenehm unkitschig, an kulinarischem Programm gibt’s einen Stand mit Lebkuchen, Schokofruchtspießen, Schleckern und Kokosstangerln, alles schön retro. Weihnachtsgebäck und Kuchen machen die Standbetreiber selbst.

Zwei Punschstandeln, einer feststofflich unterstützt von diversen gebratenen Würsteln und Speckbroten, der andere von Mohnnudeln,

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