Weihnacht, Fest der Leihmütter

Gerichtsbericht: Irena Rosc | Stadtleben | aus FALTER 49/11 vom 07.12.2011

Wie das Fleisch der japanischen Kobe-Rinder auf österreichischen Tellern landet

Immer die Augen offen halten!“, ist das Motto von Gerhard Zadrobilek. Der jüngste Sieger einer Österreich-Radrundfahrt und der einzige Athlet, der Straßen- und Mountainbike-Weltcuprennen gewann, beendete 1990 seine Profikarriere und begann Rinder zu züchten. Mit offenen Augen fuhr Zadrobilek 500.000 Kilometer durch die Gegend und fand sein "schönstes Grundstück der Welt“ im Wienerwald. Heute gehören ihm fünf Hektar davon, von der Terrasse des selbstgebauten Hauses schaut er auf seine Rinder. Die Idee, Wagyu-Rinder (Wa = Japaner und Gyu = Vieh) zu züchten, kam Zadrobilek nicht in Japan, sondern im Wiener Restaurant Livingstone bei einem Stück Wagyu-Rindfleisch.

Bis zur Schlachtreife benötigen Wagyu-Rinder im Schnitt doppelt so viel Zeit wie ein herkömmliches Rind. Ihr Muskelfleisch ist fettmarmoriert und soll auf der Zunge zerfließen. Mehr als eine Dreiviertelmillion Wagyu-Rinder werden jährlich

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