Die Sammlung gehört allen

Special | Erich Klein | aus FALTER 49/11 vom 07.12.2011

Seit sechzig Jahren sammelt die Stadt Wien zeitgenössische Kunst. Im MUSA, direkt neben dem Rathaus, sind immer wieder neue Teile davon zu sehen

Arnulf Rainers "Zentralgestaltung“ von 1951 ist wohl eine der wertvollsten Arbeiten der Sammlung. Der Karton mit dynamisch zentrierten schwarzen Strichen auf weißem Grund wurde von der Stadt Wien in den Sechzigerjahren um 3000 Schilling erworben. Berthold Ecker, Leiter der Abteilung Bildende Kunst in der MA 7, schätzt das Bild heute auf 200.000 Euro.

Der Kunsthistoriker Ecker ist Herr über eine der mit 30.000 Objekten österreichweit wichtigsten Sammlungen zeitgenössischer Kunst. Mit einem Ankaufsbudget von circa 500.000 Euro absolviert Ecker für die Stadtverwaltung jährlich rund hundert Atelierbesuche.

Seit dem Beginn der städtischen Sammeltätigkeit vor sechzig Jahren mit geschätzten zweitausend KünstlerInnen ist auch deren Zahl maßgeblich gestiegen: Heute gibt es ungefähr fünftausend KünstlerInnen aller Sparten. Dass zu den Sammlungsbeständen


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