Wo Kultur das Leben aufheizt

Special | Martina Weinbacher | aus FALTER 49/11 vom 07.12.2011

Was nahe am oder hinter dem Gürtel liegt, gilt in Wien als "Außenbezirk“. Dabei zeigt die Kulturszene dort, dass Kultur weit mehr ist als nur ein gediegener Zeitvertreib

Ob temporäre Kunstpräsentationen in Wohnungen im Gemeindebau in Favoriten oder DJanes in Ottakring - auch außerhalb des innerstädtischen Kulturbetriebs tut sich viel in Wien. Dabei ist Kunst auch Sprachrohr für soziale und politische Themenstellungen.

Kunst und Street Academy im Wrba-Hof in Favoriten

Oft geht es darum, Orte der Begegnung im anonymen Großstadtdschungel zu schaffen. Etwa beim Projekt "Kunst zahlt Miete / Miete zahlt Kunst“, bei dem Wohnungen im Karl-Wrba-Hof im zehnten Bezirk temporär zu Ausstellungsräumen umgewidmet wurden. "Die Kunstwerke, die wir im Oktober in Wohnungen ausstellten, waren wie ein Türöffner. Sie bauten Berührungsängste ab“, erklärt Arno Rabl vom Nachbarschaftsservice Wohnpartner, der mit KÖR das Projekt umsetzte. Man traf sich nicht, wie so oft, aufgrund von Problemen,


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