Qualitätssprung für Programmkinos

Special | aus FALTER 49/11 vom 07.12.2011

Die Stadt Wien fördert mit Partnern die Digitalisierung von Arthouse-Kinos

Celluloid ist endgültig Geschichte: Filmverleihe liefern fast nur noch digitale Kopien und keine analogen Filmrollen mehr. Deshalb müssen Kinos ihre Vorführtechnik umrüsten - was für kleinere Programm-/Arthouse-Kinos allein kaum leistbar ist. Die Digitalisierung eines Kinosaals kostet rund 80.000 Euro.

Um den Kinos zu helfen, hat die Stadt Wien gemeinsam mit Bund und Partnern ein Fördermodell entwickelt: Heuer stehen den Programmkinos 150.000 Euro zur Verfügung. Auch 2012 wird Geld dafür bereitgestellt. Jedes Premierenkino erhält pro Saal 20.000 Euro. Darüber hinaus unterstützt die Stadt Wien die Arthouse-Kinos mit einer Million Euro jährlich, damit Filmkunst abseits des Mainstream möglich ist.

"Die Stadt Wien trägt mit ihrer Förderung wesentlich zum Erhalt der Kinovielfalt bei und wird auch im nächsten Jahr ihr finanzielles Engagement fortsetzen“, sagt Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny. Antragsberechtigt sind alle Kinos, die schon bisher Kinoförderung bezogen haben und eine entsprechende Finanzierung (Eigenkapital, weitere Förderungen) nachweisen können.


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