Theater

MigrantInnen erzählen

Special | aus FALTER 49/11 vom 07.12.2011

Auszüge aus den Erzählungen von Asif Safdary und Hadid Mohammadi in "Die Reise“ am Volkstheater

Hadi: Asif, erinnerst du dich noch an den Abschied von deinen Eltern?

Asif: Ja. Also besonders, besonders wenn ich an meine, an meine Mutter denke. Mein Vater ist mit mir mitgekommen bis … das Haus von diesem Schlepper, aber meine Mutter durfte nicht. Das ist … ah das nervt mich, weil… ja, meine Mutter ist einfach vor dem Haus stehen geblieben und hat nur zugeschaut, wie ich geh. (…)

Hadi: Als ich in Afghanistan losgegangen bin, war ich 14, nein, mit 13. Auf der Flucht lernt man, auf sich selber aufzupassen. Weil man ist alleine (…) Man spürt die ganze Zeit den Tod auf der Flucht … und … ich musste vor dort weg. Weil es so gefährlich war. Taliban ist da. Überall ist gefährlich. (…) Der Schlepper ist nicht die einzige Person, die mich bis Wien bringt. Er verkauft mich weiter an hunderte Stellen, an hunderte Personen, die ich nicht kenne. (…) Auf der Grenze mit die Türkei,


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