"Jüdische Geschichten erzählen“

Special | Uschi Sorz | aus FALTER 49/11 vom 07.12.2011

Nach dem Umbau präsentiert Direktorin Danielle Spera das Jüdische Museum als atmosphärisch starken, vielschichtigen Ort der Kommunikation

Schon von außen fällt das frisch renovierte Palais Eskeles auf. Eine Leuchtinstallation von Brigitte Kowanz verkündet in hebräischen Lettern "Museum“, die Fassade ist schlicht, aber wirkungsvoll in Weiß gehalten. Innen ein großzügiger Eingangsbereich, Buchladen und Café, dazu ein ausgefeiltes Corporate-Design mit schickem rotem Stern. "Die Resonanz nach der Eröffnung war überwältigend“, freut sich Danielle Spera, nach dem räumlichen und inhaltlichen Umbau sichtlich stolz auf das Resultat. Sehr sophisticated sieht das Wiener Jüdische Museum nun aus, man könnte es sich auch in Paris oder New York vorstellen.

Von der Dachplane befreit, ist das frühere Auditorium mit seiner hofseitigen Glasfront über drei Etagen das lichte, luftige Herzstück des Hauses. Ein beeindruckender Wandgemäldezyklus von Nancy Spero wurde so wieder ans Tageslicht


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