"Ich mag Ruhe und Besinnlichkeit“

Lexikon | aus FALTER 49/11 vom 07.12.2011

Jamie Woon live: eine kleine Nachtmusik, garniert mit Soul, Blues und dicken Bässen

Anfang 2007 war da plötzlich diese Single. Ein faszinierendes, ätherisches Stück Gospel-Soul, in dem ein gewisser Jamie Woon den US-Folksong "Wayfaring Stranger“ auf sehr eigenständige Weise neu interpretierte. Reduziert, verhallt, gespenstisch schön. Die Musikpresse lobte die Veröffentlichung in hohen Tönen - allerdings dauerte es fast vier Jahre, bis der junge Brite heuer im März sein Debütalbum nachschob.

Doch das Warten hat sich gelohnt: "Mirrorwriting“ ist eine melancholische Selbstreflexion in zwölf Akten, ein Meisterwerk zwischen R&B und holprigen Beats, angefüllt mit Stille und sanften Synthesizerklängen. Bei der Produktion des Albums half Dubstep-Genie Burial: Er sorgte für den bassigen Unterbau, über den Woon sein bluesig-souliges Timbre legt.

Eigentlich hätte der 28-Jährige das Album schon im Rahmen des Waves-Festivals in Wien vorstellen sollen, das Konzert im Oktober wurde aber


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