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Bernhard Strobel: Der Nihilist liest im Advent

Lexikon | aus FALTER 49/11 vom 07.12.2011

Schon mit seinen ersten Veröffentlichungen "Sackgasse“ und "Nichts, nichts“ hat Bernhard Strobel einen eigenen Ton und seine Themen gefunden. Dieser Endzwanziger ist ein Verknapper und Verdichter, der seine kurzen, dramaturgisch geschickt gebauten Texte immer wieder überarbeitet. Helden der Geschichten sind entweder ältere Männer, die das Beste hinter sich haben, oder junge Paare, bei denen es auch nicht besonders gut läuft. Kommunikation ist schwierig, die Menschen bei Strobel sind von einzelgängerischer Natur und neigen, wenn sie mit anderen Menschen zusammengesteckt werden, zu aggressiven Ausbrüchen. Am Montag bestreitet Strobel im Rahmen von "Alles Gute. Ein Umgang“, der traditionellen vorweihnachtlichen Kulturwanderung durch den 7. Bezirk, eine sogenannte Adventlesung. Wie sich das wohl ausgehen wird? SF

Literaturhaus, Mo 18.30


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