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Falter & Meinung | aus FALTER 50/11 vom 14.12.2011

Die Redaktion erklärt das Heft

Es war Weihnachten 2001, die Welt war in der Krise und Armin Thurnher kochte sein erstes Weihnachtsmenü, Kalbsbraten, vorher Paprikamousse. Weihnachten 2011 ist die Welt wieder in der Krise, und Thurnher kocht wieder sein Festmenü, Kalbshaxe, vorher Moussaka in der Terrine (S. 56). Journalismus sei Wiederholung, merkt der Chefredakteur dazu an. Wir freuen uns auf einen perfektionierten Krisenbraten.

Einige Seiten davor fahren Nina Horaczek und Sibylle Hamann auf der neuen Westbahn- bzw. ÖBB-Strecke um die Wette, Birgit Wittstock liefert dazu die Fakten (S. 48). In der großen Feuilleton-Geschichte (S. 31) beschreibt Matthias Dusini das Werk eines großen Architekten, von dem so mancher Wiener schon genug hat - weshalb man nach Graz zur Hans-Hollein-Retrospektive fahren möge, rät Dusini. Und Sebastian Fasthuber hat einen Nachruf auf Werner Kofler verfasst (S. 43).

Bleibt das Politik-Ressort, das sich mit der üblichen Hemmungslosigkeit in den Weltenlauf stürzt: Wolfgang Zwander hat recherchiert, wie sich die verschwiegene, aber folgenreiche Tätigkeit von Ratingagenturen ganz konkret auf die österreichische Politik auswirkt (S. 10). Stefan Apfl schließlich interviewt im Anschluss an seine letztwöchige Geschichte über den rechten Amokläufer von Traun einen Psychiater zu Suiziden in Haft (S. 20). red


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