Erhöhet die Steuern und Staatsausgaben!

Falter & Meinung | Kommentar: Markus Marterbauer | aus FALTER 50/11 vom 14.12.2011

Ein Wirtschaftseinbruch steht bevor. Dem kann sich auch Österreich nicht entziehen. Haavelmo weist den Weg

Die Europäische Union steuert mit hoher Geschwindigkeit auf eine schwere Wirtschaftskrise zu. Die Banken pfeifen aus dem letzten Loch, die Akteure auf den Finanzmärkten wetten munter auf Staatsbankrott, die Medien erträumen sich täglich den Zusammenbruch von Währung, Bankensystem und Staatsfinanzen.

Und nun beschleunigen auch noch die Staaten selbst den Abschwung: Eben haben sie noch Banken und Finanzmärkte mit hunderten Milliarden Euro vor dem Zusammenbruch gerettet, schon bekommen sie von den Geretteten die Rechnung präsentiert, die Zinssätze für Staatsanleihen steigen kräftig.

Die Ratingagenturen drohen mit Herabstufungen und manche Staaten können sich auf den Kapitalmärkten gar nicht mehr finanzieren. Das Führungsduo Angela Merkel und Nicolas Sarkozy setzte am EU-Gipfel drastische Kürzungen in den Staatshaushalten als Maßnahme gegen die infolge der Finanzkrise gestiegenen


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