7 Sachen die Sie über Christbäume eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 50/11 vom 14.12.2011

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum ... Warum nicht Christpalme oder -kaktus?

Tatsächlich wäre das früher sogar durchgegangen. Hauptsache immergrün hieß es anfangs: Grün symbolisierte Lebenskraft und Gesundheit. Die alten Römer etwa behängten sich zum Jahreswechsel mit Lorbeerblättern.

Woher kommt der Brauch des Baumaufputzens?

Baumschmuck ist ja nicht auf Weihnachten beschränkt - den Maibaumbrauch gibt es beispielsweise seit dem Mittelalter. Ursprünglich wurde am 24. Dezember der liturgische Gedenktag Adams und Evas gefeiert, weshalb man die Bäume mit Äpfeln behängte: also Baum der Erkenntnis, Sündenfall und all das.

Ist aber ein weiter Weg vom Apfel zur Schokolade ...

Nicht ganz so weit, wie es scheint, denn die Adams und Evas und die Schlangen, die dabei traditionell auf den Baum gehängt wurden, waren entweder aus Holz oder aus Gebäck. Somit erklärt sich wohl die Lebkuchentradition.

Aber wer stellt sich heutzutage noch einen Christbaum in die Wohnung?

Immerhin 61 Prozent der Wiener und 90 Prozent der Gesamtösterreicher.

Und woher bekomme ich jetzt so einen Baum?

Den kann man seit dieser Woche an mehr als 150 Stellen in Wien kaufen.

Wie viele werden alljährlich verkauft?

Immerhin mehr, als Wien Einwohner hat, nämlich rund 2,45 Millionen landesweit.

Gibt es da eine bevorzugte Sorte, Marke oder so?

Gibt es tatsächlich: die Nordmanntanne (siehe S. 51). Auch werden heimische Bäume mit einer "Herkunftsschleife“ ausgestattet, damit lässt sich der Produzent nachverfolgen.


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