Oh Tannenbaum!

Stadtleben | Bericht: Julia Kospach | aus FALTER 50/11 vom 14.12.2011

Familienzoff und Sündenfall: zur Biologie und Kulturgeschichte des Christbaums

Erna, der Baum nadelt!“ heißt ein grundlegendes Werk der Weihnachtsliteratur aus der Feder des unvergleichlichen Robert Gernhardt. Mit dem Titel gerinnt die Urangst von Sauberkeitsfanatikern zum brennenden Notruf. Aber: An dem Problem wird gearbeitet! In Dänemark.

Das Land, das sich zum größten Exporteur von Weihnachtstannen aufgeschwungen hat, forscht stetig an deren Verbesserung. Zwar verfügen Nadelbäume nur über schlappe zwölf Chromosomen, aber diese enthalten siebenmal so viel Information wie die 46 des Menschen.

Die dänische Wissenschaft lässt sich davon nicht abschrecken und denkt über die Zucht geklonter Christbäume nach, die gut gebaut, frostfest und schwerer entflammbar sind sowie - na? - weniger nadelfreudig.

Mit leisem Bedauern muss mitgeteilt werden, dass auch ein anderer Optimierungsversuch bisher nicht von Erfolg gekrönt war: Britische Studenten wollten Luciferase, das Enzym des Glühwürmchens,

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