Eine Protestaktion und ihr Nachspiel

Bericht: Herwig G. Höller | Steiermark | aus FALTER 50/11 vom 14.12.2011

Greenpeace versus Andritz AG: Die Umweltschützer klagen nun vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Aufträge über fünf Milliarden Euro in den ersten drei Quartalen von 2011 - im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme von stolzen 50 Prozent -, wieder einmal der Wiener Börsenpreis für Unternehmensführung, trotz Finanzkrise Kaufempfehlungen durch führende Analysten und ein aktueller Börsengesamtwert von mehr als drei Milliarden Euro: Selbst in schwierigen Zeiten kann die Andritz AG in Graz regelmäßig Jubelmeldungen veröffentlichen.

Kaum Spuren finden sich in den Konzernaussendungen hingegen von der massiven Kritik, die Umweltschützer seit geraumer Zeit an Andritz-Großaufträgen üben. Erst vergangene Woche berichtete die ARD über das umstrittene Belo-Monte-Wasserkraftwerksprojekt in Brasilien, einen der größten Aufträge für die Wasserkraftsparte des Grazer Anlagenbauers mit einem Volumen von immerhin 330 Millionen Euro. 35 Millionen Brasilianer sollen mit dem Kraftwerk

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