Schleudergang durch die Filmgeschichte

Lexikon | Lisa Kiss | aus FALTER 50/11 vom 14.12.2011

"Die schnellste Theatershow der Welt“ mit Arturo Brachetti ist erstmals in Wien zu sehen

Selbstbewusst, ein wenig arrogant vielleicht, mit einem spitzbübischen Lächeln und dem sprichwörtlichen Schalk im Nacken, sitzt Arturo Brachetti, der schnellste Verwandlungskünstler aller Zeiten, nach der Premiere seiner Show in Rom beim Dinner und spricht über sich und seine Show. Seinen sonst kahlen Kopf ziert ein Haarschopf, der mit viel Gel zu einem Eiffelturm modelliert ist. Der italienische Star bringt seine Geschichte wie auswendig gelernt, kein Wunder, hat er sie im Laufe seiner Karriere doch schon oft erzählt.

Es ist die Geschichte des schüchternen italienischen Buben, der von seinem Vater, wohl in der Hoffnung, er möge Priester oder Mönch werden, in ein Priesterseminar geschickt wurde. Dort fand er einen Mentor, der ihm allerlei Zaubertricks beibrachte. An den Sonntagen, wenn die anderen Buben aus der Klosterschule auf der Straße Fußball spielten, bediente er die Vorführmaschine


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