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Umbrüche der arabischen Welt und die Folgen

Lexikon | aus FALTER 50/11 vom 14.12.2011

Vor genau einem Jahr begann mit den Protesten in Tunesien in wenigen Wochen ein revolutionärer Flächenbrand in Nordafrika und dem Nahen Osten. Die Aufstände richteten sich gegen die autoritär agierenden Machthaber und die zum Teil undemokratischen Strukturen. Die Flut der Ereignisse geht als "Arabischer Frühling“ in die Geschichte ein, die Folgen bleiben aber offen. In vielen Ländern wurden und werden kritische Bürgerbewegungen weiterhin mit überbordender Staatsgewalt niedergeschlagen. Die Zukunft über die Situation in Ägypten und Libyen bleibt auch nach dem Sturz der diktatorischen Oberhäupter ungewiss. Was kann nun Europa tun, um die demokratischen Prozesse zu unterstützen? Ein Gespräch mit Carla Amina Baghajati (Islamische Glaubensgemeinschaft), Cengiz Günay (Uni Wien) sowie weiteren Islamexperten. BK

Albert-Schweitzer-Haus, Mi 19.00


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