Film Tipps

"Jane Eyre“, sehenswertes viktorianisches Melodram

Lexikon | aus FALTER 50/11 vom 14.12.2011

Die im Waisenhaus aufgewachsene Jane Eyre findet auf Thornfield Hall eine Stelle als Gouvernante und verliebt sich prompt in den Schlossherrn, einen tragischen, durch eine Laune des Schicksals gestraften Mann. Unmöglich zu sagen, um die wie vielte Verfilmung von "Jane Eyre“ es sich bei diesem von US-Regisseur Cary Fukunaga beherzt in Szene gesetzten, viktorianisch dunklen Melodram tatsächlich handelt: "Offen gestanden, ich hab keine Ahnung“, bekennt Fukunaga, "ich weiß nur, dass es sicher nicht die letzte gewesen sein wird.“ Hervorragend die Kameraarbeit des Brasilianers Adriano Goldman (der schon Fukunagas Regiedebüt "Sin Nombre“ fotografiert hat), ebenso das Darstellerensemble: Michael Fassbender, Judi Dench, Jamie Bell, Sally Hawkins und, allen voran, Mia Wasikowska als Jane Eyre. MO

Derzeit in den Kinos (OF im Artis und Haydn, OmU im Votiv)


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